Führung & Leadership

Führungskräfte haben in der Regel an sich selbst den Anspruch, gemeinsam mit den im Team anvertrauten Menschen besonders gute Leistungen zu erbringen. Sie setzen sich im Sinne einer intrinsischen Motivation eigene Ziele und werden auch mit den Vorgaben und Erwartungen der Unternehmensleitung konfrontiert.

Gut zu führen kann man lernen. Keine Führungskraft fällt vom Himmel. Daher befürwortet die ULA einen ständigen Erfahrungsaustausch zwischen ihren Mitgliedern, aber auch durch Dialog mit der Wissenschaft.

Wertschätzende, motivierende und verantwortungsvolle Führungskultur

Die ULA setzt sich für eine wertschätzende, motivierende und verantwortungsvolle Führungskultur ein. Gut zu führen zeichnet sich durch ganzheitliches unternehmerisches Denken, Diversity Management sowie die Förderung neuer Ideen und Talente aus. Dies sichert den Erfolg in Zeiten der Veränderung.

Sie betrachtet die fachliche und berufliche Qualifikation als wesentliche Grundlage des Erfolgs ihrer Zielgruppe. Dazu gehört allerdings auch ein Fundament ethischer Überzeugungen. Es ist eine elementare Voraussetzung für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg.

Das Maß der Wirtschaft ist der Mensch. Auch der Wettbewerb ist eine soziale Veranstaltung zum Nutzen der Konsumenten. Erfolg erleichtert ethisches Handeln. Je größer der Erfolg, umso stärker ist auch die gesellschaftspolitische Verantwortung und Gestaltungskraft.

Gute Führung schafft Vertrauen

Führungskräfte tragen in der Regel die Verantwortung für ihre Entscheidungen. Sie müssen  Vorbilder für andere sein. Persönliche Integrität ist das Rückgrat für einen verlässlichen Wertekompass. Wer integer ist, dem wird vertraut.

Vorbilder, die versagen, beschädigen die Moral.

Im ökonomischen Zusammenhang steigen damit auch die Kosten. Denn mangelndes Vertrauen führt zu höherer Unsicherheit und damit zu höheren Transaktionskosten. Vorhandenes Vertrauen senkt Unsicherheit und Absicherungskosten. Das ermöglicht und beschleunigt Entscheidungen.

Sustainable Leadership

Das Handeln eines Unternehmens speist sich aus den Entscheidungen der Mitarbeiter, der Kunden, aber auch des Staates. Jede Person ist ein Teil dieses Ganzen und mit diesem Ganzen verbunden.

Werteorientiertes und nachhaltiges Handeln im Wettbewerb heißt, nach ausgewogenen und fairen Lösungen zu suchen. Fairness heißt, nicht nur sich als Handelnden zu sehen, sondern immer sein Gegenüber mit in seine Handlungen einzubeziehen. Fairness zahlt sich aus.

Aufgabe der Ausbildung von Führungskräften ist die Vermittlung von Wissen und Werten sowie die unmittelbare Verknüpfung dieses Wissens mit der konkreten Verantwortung in einem Unternehmen oder einer Institution.

Mehr Qualität im Management

Die Führungskräfte in Deutschland wollen ihre Tätigkeit an einem hohen Maßstab messen lassen. Die Führungskräftevereinigung ULA stellt dazu in ihrem Papier “Mehr Qualität im Management!” 10 Qualitätskriterien vor, die aus der Sicht der Leistungsträger eine gute Führungskraft auszeichnen.

Weiter zum vollständigen Text der Qualitätskriterien.