ULA-Politik-Dialog (digital)
mit Beate Müller-Gemmeke MdB, Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte und aktive Arbeitsmarktpolitik der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen
16. März 2021, 14:00 bis 16:00 Uhr

Die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf die Arbeitswelt, die Zukunft der Mitbestimmung und das Thema ‚Frauen in Führungspositionen‘ standen am 16. März 2021 im Mittelpunkt der Beratungen des Führungskräfteverbandes ULA mit Beate Müller-Gemmeke MdB, der Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte und aktive Arbeitsmarktpolitik der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen.

Der ULA-Politik-Dialog bildete einen gelungenen Rahmen für einen Austausch, in dem die Vertreterinnen und Vertreter der Führungskräfte ausführlich ihre Erfahrungen in die Diskussion mit der Fachpolitikerin einbringen konnten. Müller-Gemmeke: „Die Folgen der Pandemie werden wir nur gut bewältigen können, wenn es gelingt, diese zahlreichen Herausforderungen gemeinsam, also kollektiv angehen. Die Stärkung der Tarifbindung und der Mitbestimmung ist daher eine zentrale Aufgabe für die nächste Legislaturperiode.“

Mit Blick auf die Flexibilität stimmte Müller-Gemmeke mit der ULA überein, dass bei der mobilen Arbeit die Politik lediglich den Rahmen vorgeben sollte. Die Arbeitsstättenverordnung sei hier nicht das ideale Mittel. Dennoch gelte es, das Thema Resilienz und Überlastung ernst zu nehmen. Die konkrete Ausgestaltung der Rahmenbedingungen soll, wo immer es möglich ist, auf Ebene der Betriebe erfolgen. Die ULA dankte Beate Müller-Gemmeke für das Angebot, aktiv Ideen in die Politik einzubringen, wie die erfolgreiche Mitbestimmung der Leitenden Angestellten dauerhaft erhalten bleiben könne.