ula.de
  • Über uns
    • Wer ist die ULA?
    • Gremien & Geschäftsstelle
    • Arbeitsgruppen
  • Unser Netzwerk
  • News
    • ULA-Nachrichten
    • Positionen
    • Pressemitteilungen
    • Presseecho
    • Pro & Contra
    • Video & Podcast
    • Leadership Insiders
    • Umfragen
    • Broschüren
  • Veranstaltungen
    • Deutscher Führungskräftetag
    • Mixed Leadership Konferenz
      • ULA-Mixed Leadership Konferenz 2023
      • Mixed Leadership Veranstaltung 2021
      • Mixed Leadership Veranstaltung 2019
    • Führungskräfte-Dialog
    • Politik-Dialog
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü
  • Link zu Mail
  • Link zu LinkedIn
  • Link zu Youtube
  • Über uns
    • Wer ist die ULA?
    • Gremien & Geschäftsstelle
    • Arbeitsgruppen
  • Unser Netzwerk
  • News
    • Pressemitteilungen
    • ULA-Nachrichten
    • Positionen
    • Presseecho
    • Video & Podcast
    • Leadership Insiders
    • Umfragen
    • Broschüren
  • Veranstaltungen
    • Deutscher Führungskräftetag
    • Mixed Leadership Konferenz
      • Mixed Leadership Veranstaltung 2021
      • Mixed Leadership Veranstaltung 2019
    • Führungskräfte-Dialog
    • Politik-Dialog
  • Social Media Links
  • Mail
  • LinkedIn
  • Twitter

Pflegegipfel diskutiert Zukunft der Pflegeversicherung: Experten empfehlen mehr Eigenvorsorge und betriebliche Lösungen

Aktuelles, Kampagnen & Verbandsnews, Pressemitteilungen, Vorsorge & Finanzen

Beim Pflegegipfel 2024 in Berlin haben Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft und der Wissenschaft mehr private und betriebliche Vorsorge für die Pflege gefordert. Ihre Empfehlung: Kapitalgedeckte Zusatzversicherungen als ergänzende Säule zur Gesetzlichen Pflegepflichtversicherung. So würden die Soziale Pflegeversicherung (SPV) finanziell entlastet und die hohen Kosten für Pflegebedürftige nachhaltig abgesichert.

Die große Mehrheit der Deutschen (80,7 Prozent) glaubt nicht, dass sie durch die Gesetzliche Pflegeversicherung im Bedarfsfall ausreichend finanziell abgesichert sind. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Civey-Instituts im Auftrag des PKV-Verbands. Um die hohen Pflege-Eigenanteile bezahlbar abzusichern, plädierte deshalb der Vorsitzende des Experten-Rats „Pflegefinanzen“, Prof. Dr. Jürgen Wasem, für die Einführung einer obligatorischen, kapitalgedeckt finanzierten Zusatzversicherung („Pflege-Plus“). Sie soll einen automatischen Inflationsausgleich (Dynamisierung) bieten, Kinder beitragsfrei stellen und Rentnerinnen und Rentner zum halben Beitrag versichern. Laut Wasem liegt der Ball nun im Feld der Politik: „Es liegt ein Vorschlag für eine verpflichtende, mit konkreten Beiträgen hinterlegte Zusatzversicherung auf dem Tisch, die die Eigenanteile an den Pflegekosten sozial abfedert und generationengerecht finanziert.“

Neben privaten Vorsorgeprodukten gibt es inzwischen auch zahlreiche betriebliche Angebote. Sie treffen bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf großes Interesse: 75 Prozent sehen eine vom Arbeitgeber angebotene betriebliche Pflegeversicherung (bPV) positiv, ergab die Civey-Umfrage. Besonders gut kommen solche Zusatzleistungen bei den Jüngeren an (88 Prozent bei den 18 bis 29-Jährigen). 55 Prozent halten eine bPV für attraktiver als ein Diensthandy oder ein Ticket für den Nahverkehr. 35 % der Befragten finden eine betriebliche Pflegeversicherung sogar besser als eine Gehaltserhöhung.

Die Geschäftsführerin des Bundesarbeitgeberverbands Chemie (BAVC), Petra Lindemann, betonte: „Betriebliche Pflege-Vorsorgelösungen sind eine tarifpolitische Antwort auf den demographischen Wandel.“ Damit ließen sich viele Menschen gegen das Pflegerisiko absichern. Der Chemiebranche kommt hier eine Vorreiterrolle zu. Seit 2021 sind durch die tarifliche Einigung der Sozialpartner mittlerweile über 440.000 Beschäftigte über ein betriebliches Modell im Pflegefall mit monatlich bis zu 1.000 Euro abgesichert.

Roland Angst, Präsident der ULA – Deutscher Führungskräfteverband, hob hervor: „Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der Pflegekosten im Alter ab. Jeder sollte daher zusätzlich privat vorsorgen. Die passenden Vorsorgewege müssen aus Sicht der Führungskräfteverbände vielfältig gestaltet sein. Betriebliche Pflegezusatzversicherungen können wegweisende Lösungen sein. Diese sollten dabei allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gleichermaßen zugutekommen. Hierfür wollen wir gemeinsam werben.“

Florian Reuther, Direktor des PKV-Verbands, plädierte für mehr Eigenverantwortlichkeit in der Pflegevorsorge. „Die Politik wäre nun gut beraten, für die betrieblich erprobten Versicherungslösungen gute Rahmenbedingungen zu setzen und die von den Experten empfohlene Vorsorge für die Pflege-Eigenanteile auf den Weg zu bringen.“ Noch sei Zeit dafür, ergänzte Prof. Volker Ulrich, Vorsitzender der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen (GRPG). „Weil das Pflegerisiko anders als das Krankheitsrisiko vor allem ein Hochaltersrisiko darstellt,“ sieht Ulrich als geeignete Lösung für den Ausbau der Pflegevorsorge „vor allem eine kapitalgedeckte und damit generationengerechte Finanzierung des Pflegerisikos.“

Die Empfehlungen der Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft und der Wissenschaft wurden beim Pflegegipfel kontrovers diskutiert. In einer „Politischen Runde“ waren Politikerinnen und Politiker aus den Bundestagsfraktionen der Ampelkoalition sowie der CDU/CSU zu Gast: Christine Aschenberg-Dugnus, Parlamentarische Geschäftsführerin der FDP-Bundestagsfraktion; Heike Baehrens, Gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion; Maria Klein-Schmeink, stellv. Fraktionsvorsitzende der Grünen sowie Tino Sorge, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Eine Aufzeichnung des vom PKV-Verband, dem Deutschen Führungskräfteverband (ULA) sowie der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen (GRPG) ausgerichteten Pflegegipfels 2024 ist unter https://www.youtube.com/watch?v=aNZBrHvvCpU&t=480s online abrufbar.

Pressemitteilung als PDF-Download

1. Februar 2024
Eintrag teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Share on X
  • Teilen auf WhatsApp
  • Teilen auf LinkedIn
  • Per E-Mail teilen
https://www.ula.de/wp-content/uploads/2023/11/Folie1.png 720 1280 Wencke Jasper https://www.ula.de/wp-content/uploads/2022/01/ULA_Logo2022_RGB_website_268x110px.png Wencke Jasper2024-02-01 10:15:132024-02-02 12:03:23Pflegegipfel diskutiert Zukunft der Pflegeversicherung: Experten empfehlen mehr Eigenvorsorge und betriebliche Lösungen
Search Search

Newsletter

Jetzt zum Newsletter anmelden
Aktuelles von der ULA
Vielen Dank für Ihre Anmeldung!

Um sicherzustellen, dass alles korrekt ist, haben wir Ihnen eine Bestätigungsmail gesendet. Bitte überprüfen Sie Ihr Postfach und bestätigen Sie Ihre Anmeldung, um den Vorgang abzuschließen. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

News

  • GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz im Bundestag: Jetzt muss nachgebessert werden12. Juni 2026 - 10:15
  • Fotos: privat, Fotofabrik Stuttgart
    Gastbeitrag: Corporate Governance – Transformation beginnt im Aufsichtsrat10. Juni 2026 - 9:48
  • Victoria Aurel
    Gastbeitrag: Künstliche Intelligenz und Führung – Wie KI Führung in Organisationen verändern wird und wie wir uns darauf vorbereiten können9. Juni 2026 - 9:45

Informatives

  • Wer ist die ULA?
  • Gremien & Geschäftsstelle
  • Arbeitsgruppen
  • Unser Netzwerk
  • News
  • Veranstaltungen
  

Partner

CEC – European Managers

ULA e.V.

ULA e.V.
Deutscher Führungskräfteverband
Anton-Wilhelm-Amo-Str. 33, 10117 Berlin
Telefon: +49 30-306963-0
info@ula.de
Amtsgericht Charlottenburg
VR 36138 B

Impressum
Datenschutzerklärung & Nutzungsbedingungen

© Copyright 2017 - ula.de
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung & Nutzungsbedingungen
Link to: Pflegegipfel: Experten empfehlen mehr Eigenvorsorge und betriebliche Lösungen Link to: Pflegegipfel: Experten empfehlen mehr Eigenvorsorge und betriebliche Lösungen Pflegegipfel: Experten empfehlen mehr Eigenvorsorge und betriebliche Lösun...Link to: PKV: Pflegegipfel 2024 – Finanzierung der Pflege im Spannungsfeld der Politik Link to: PKV: Pflegegipfel 2024 – Finanzierung der Pflege im Spannungsfeld der Politik PKV: Pflegegipfel 2024 – Finanzierung der Pflege im Spannungsfeld der Pol...
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen