Die Vereinigung der deutschen Führungskräfteverbände sieht ein ganzheitliches Diversity-Management als einen wichtigen Grundsatz an.

Vielfalt in der Belegschaft ist ein Wettbewerbsvorteil für Unternehmen. Das Verständnis der ULA beschränkt den Begriff Vielfalt bzw. Diversity nicht nur auf die im EU-Grundrechtekatalog genannten Dimensionen Gender, Alter, Behinderung, Religion, sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität sowie Ethnie, sondern umfasst auch fachliche Diversity, soziale Vielfalt, Bildungshintergründe, Voll- und Teilzeit und unterschiedliche Lebensmodelle.

Vielfalt ist eine Führungsaufgabe. Wie landwirtschaftliche Monokulturen sind gleichförmige Teams zwar leicht zu pflegen aber letztendlich störungsanfälliger. Vielfalt braucht eine sensible, konstruktive Führungskultur, die von den Vorteilen der Vielfalt überzeugt ist.

Mangelnde Wertschätzung für Unterschiedlichkeit führt zu einer Ressourcenverschwendung bei Mitarbeitenden und Führungskräften. Uniformität wird mühsam hergestellt oder vorgetäuscht. Dies kostet Energie: Energie, die nicht für die Arbeit zur Verfügung steht.

In den vergangenen zwanzig Jahren hat sich die ULA gesellschaftspolitisch geöffnet und verbreitert. Sie vertritt heute ihre politischen Ziele zum Thema Chancengleichheit auf der Grundlage eines ganzheitlichen Konzepts von Vielfalt. Denn Vielfalt spiegelt sich schon in der ULA als Organisation wider, da ihre 16 Mitgliedsverbände divers aufgestellt sind und unterschiedliche Zielgruppen haben.

 

Weiter zur vollständigen Veröffentlichung: