Am 24. und 25. Mai hielt unser Europäischer Dachverband, die CEC – European Managers, seinen dreijährlichen Kongress in Mainz ab. Dort wurde Ludger Ramme, der Hauptgeschäftsführer der ULA, erneut zum Präsidenten gewählt. Die weiteren Vorstandsmitlgieder sind Maxime Legrand (Generalsekretär), Ebba Öhlund (Stellvertretende Generalsekretärin) and Luigi Caprioglio (Schatzmeister).

Als eine der sechs europäischen branchenübergreifenden Sozialpartnerorganisationen ist die CEC voll in den europäischen Sozialdialog eingebunden. Ludger Ramme, Präsident der CEC, sagte dazu: “Manager agieren als Brückenbauer in den Unternehmen, für die sie arbeiten; wir denken, dass sie auf der Ebene des Sozialdialogs die gleiche Rolle spielen müssen. Wir stellen sicher, dass ihre unabhängige Stimme gehört wird und ihre Ansichten zu gesellschaftlichen Herausforderungen verstanden werden”.

Der Kongress legte die Ziele der Organisation für die nächsten drei Jahre fest. “In Europa sind Nationalismus und Euroskeptizismus auf dem Vormarsch. Trotz seiner unzähligen Vorteile haben viele immer noch ein distanziertes Verhältnis zu Europa. Wie Jacques Delors zu sagen pflegte, ist es schwer, sich in den Binnenmarkt zu verlieben. Es ist unsere Pflicht, allen klarzumachen, dass Europa viel mehr ist. In dieser Hinsicht ist die Verteidigung und Aktualisierung unseres Sozialmodells eine Priorität für die CEC”, fügte der Präsident hinzu. Gleichzeitig wird sich die CEC weiterhin auf Themen konzentrieren, die für ihre Mitglieder wichtig sind: die Anerkennung der gesellschaftlichen Rolle von Führungskräften, die Gleichstellung der Geschlechter, die Digitalisierung und der demographische Wandel, um nur einige zu nennen.

Aud dem Programm des Kongresses stand auch ein Seminar über Management im Zeitalter der künstlichen Intelligenz. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich die digitale Revolution auf Unternehmen und Gesellschaften auswirkt und welche Maßnahmen von Managern und politischen Entscheidungsträgern ergriffen werden können. Während des Seminars präsentierte die CEC die Ergebnisse ihres jüngsten europäischen Manager-Panels. Mehr als 1400 europäische Führungskräfte, Fachleute und Manager wurden befragt, wie sich die digitale Revolution auf ihr Berufsleben in den letzten 10 Jahren ausgewirkt hat. Die Ergebnisse des Panels unterstreichen, wie wichtig verantwortungsvolle und menschliche Führung für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaften ist.

Die Pressemitteilung der CEC können sie hier in englischer und französischer Sprache lesen.