Die Vereinigung der deutschen Führungskräfteverbände ULA begrüßt das von der Regierungskoalition beschlossene Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket zur Bekämpfung der Folgen der Covid-19-Pandemie in Höhe von 130 Milliarden Euro. „Die Maßnahmen versuchen die richtige Balance zwischen kurzfristigen Konjunkturimpulsen und langfristigen Weichenstellungen herzustellen, um unseren Wirtschaftsstandort fit für die Zukunft zu machen“, erklärt ULA-Präsident Dr. Roland Leroux.

Deutschland bilde das industrielle Herz Europas. Wie wichtig eine funktionierende und stabile industrielle Basis für Wachstum, Wohlstand aber auch Sicherheit und Gesundheit sei, habe die Pandemie vor Augen geführt. Die jetzt beschlossenen Zukunftsinvestitionen in Höhe von 50 Milliarden Euro in Klimaschutz, Mobilität, Künstliche Intelligenz, Digitalisierung oder Forschungsförderung sind aus Sicht der Führungskräfte ein kraftvoller Schritt in die richtige Richtung. Auch die beschlossene befristete Umsatzsteuersenkung sei ein wichtiges Signal, den Konsum unabhängig von einzelnen Branchen und Technologien zu stimulieren.

Die Krise biete die Chance, die noch sichtbarer gewordenen Rückstände bei der Transformation der Wirtschaft, Infrastruktur und Verwaltung entschlossen anzupacken. Gerade im Bereich der Schulen sind teils erschreckende Defizite im Bereich Digitalisierung die traurige alltägliche Realität vieler Schüler, Eltern und Lehrer. Die Politik darf sich hier nicht nach einer Einmalleistung an die Familien zurücklehnen, sondern muss kraftvoll und kreativ handeln.

„Die Krise hat gezeigt, über welche großartigen Potentiale die Arbeitnehmer und Unternehmen in Deutschland verfügen. Lange bekannte Investitionshindernisse wie endlose Planungsprozesse, der Fachkräftemangel und das hierzulande teilweise leistungsfeindliche Umfeld müssen dauerhaft abgebaut und in einen Aufbruch gewandelt werden. Nur mit einer starken Wirtschaft können wir diese und kommende Herausforderungen meistern. Die Zeit ist reif“, so Leroux.