Leadership Insiders: Rekrutierung von Führungskräften – Was nützt hier Controlling?

Im Rahmen der Kooperation zwischen ULA und Leadership Insiders empfehlen wir Ihnen die Lektüre eines neuen, kompakten Beitrags von Prof. Jürgen Weibler und Matthias Müssigbrodt zum Thema “Rekrutierung von Führungskräften – Was nützt hier Controlling?”.

Recruiting von Führungskräften ist schwierig und kostenträchtig. Fehlbesetzungen bleiben nicht aus, was dann neben Frustration und ggf. Reputationsschäden zu weiteren Kosten führt. Erstaunlich, dass Entscheider selten ein systematisches Controlling zur Rekrutierung durchführen. Ginge das nicht besser? Leadership Insiders veranschaulicht eine Methode, die die Effektivität und Effizienz der Rekrutierungsquellen verbessern kann. Dieses Führungskräfterekrutierungs-Controlling („Leader-Recruiting-Controlling“, kurz: LRC) gewinnt angesichts erweiterter Kanäle der Rekrutierung – etwa über Künstliche Intelligenz („Robot Recruiting“) oder Online-Spiele – zunehmend an Bedeutung.

Bedeutungsgewinn des Leader-Recruiting-Controllings (LRC)

Wissen Sie, was der Besetzungsprozess eines Ihrer Teammitglieder kostet? Oder wie teuer es käme, wenn Sie Ihre Organisation verlassen würden? Nun, sofern man Sie nicht über derartige Kosten orientiert hat oder gar Ihr Budget damit belastet wird, normalerweise nicht. Die Sache wird nicht besser, wenn wir Ihnen sagen, dass auch diejenigen, die es wissen müssten, also die Geschäftsführung und die Personalverantwortlichen, allzu oft ebenfalls keine genaue Vorstellung diesbezüglich besitzen. Falls sich der Dienste eines Externen versichert wird, oder Provisionszahlungen an Plattformen zu leisten sind, wird dies gerne als Anhaltspunkt genommen. Aber das ist selbstredend zu kurz gesprungen. Erstens werden die eigenen Aktivitäten für die Besetzung nicht bepreist, zum anderen werden – und das ist ja der Regelfall – die Kosten bei der Wiederbesetzung einer Position systematisch ignoriert. Während eine allfällige Abfindung bei einem (erzwungenen) Weggang wohl noch auf dem Schirm ist, werden hingegen

  • die (mögliche) Minderleistung des Stelleninhabers in der Vergangenheit
  • Teamminderleistungen
  • verlorenes Vertrauen bei den Kunden
  • entgangener Umsatz durch eine Stellenvakanz (abzgl. Gehaltseinbehaltung) sowie
  • die unproduktivere Einarbeitungsphase des/der Neuen

selten bis nie kalkulatorisch geschätzt. Aber die entsprechenden Kosten fallen ggf. an, auch wenn niemand darüber spricht. Wird ehrlich gerechnet, ist bei Führungskräften eine bis zu Verzehnfachung der dokumentierten oder angenommenen Kosten (besonders im Vertrieb) keine Ausnahme mehr.

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