Leadership Insiders: Plurale Führung – Alternative zur One-Man-Show

Im Rahmen der Kooperation zwischen ULA und Leadership Insiders empfehlen wir Ihnen die Lektüre eines neuen, kompakten Beitrags  zum Thema “Plurale Führung”.

Leseprobe (Einleitende Absätze)

Muss die Führung im Team oder anderenorts stets mit nur einer einzigen Person verbunden werden? Welche Ausformungen werden alternativ konzipiert, praktiziert und warum? Gegenentwürfe zur altbekannten „One-Man-Show“ liegen auf dem Tisch und sind bereits, auch passend zum Kontext von New Work, in der Anwendung. Leadership Insiders liefert eine sortierte Übersicht und bewertet die Lage.

Stellvertretung des Führenden

Die Führungsaufgabe nicht nur einer Einzelperson zu überantworten, sondern sie auf mehrere Schultern zu verteilen, ist an sich kein ganz neuer Gedanke. Am bekanntesten ist hier die Stellvertretung, die aber, wie der Name schon sagt, weder eine eigene inhaltliche, neue Auffüllung einer Führungsposition darstellt noch eine eigene Führungsposition schafft. Vielmehr wird hier im Falle der Abwesenheit oder der Verhinderung der eigentlich verantwortlichen Führungskraft eine andere Person formell oder informell ermächtigt, nach Maßgaben des „Amtsinhabers“ bzw. der „Amtsinhaberin“ zu handeln, mindestens aber in deren Sinne zu agieren. An echter Eigenständigkeit ist im Entscheidungsfall also regelmäßig nicht gedacht, auch wenn Ausnahmen situativ manchmal unvermeidlich sind. Aber die Stellvertretung erlaubt, vor allem die Führungslast zu verteilen. Es ist aber noch keine plurale Führung, wie sie die Diskussion momentan aufgreift. Sie ist weiterhin eine Form singulärer Führung, die sich lediglich ein Stück weit doppelt und nicht zuletzt für den Notfall greift.

Job-Sharing in der Führungsposition

Bekannt geworden ist auch die Aufteilung einer Führungsposition auf zwei Personen, die diese dann zu gleichen (oder ggf. auch ungleichen) Teilen in Teilzeit ausüben. Aber auch hier bleibt es weiterhin bei einer einzigen Führungsposition. Die sich diese Position teilenden Personen haben die Aufgabe, ihre Führung möglichst einer gemeinsamen Zielsetzung gemäß auszuüben. Idealerweise wird in der Außenwahrnehmung dann auch kein Unterschied (Skills, Emotionen, Motivation, Leistungsbeiträge) zwischen diesen Personen festgestellt, womit die perfekte Austauschbarkeit, mindestens aber die nahtlose Kombinierbarkeit, das eigentliche Leitbild ist. Von einer pluralen Führung ist also auch hier nicht zu sprechen.

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