Leadership Insiders: Bescheidenheit ist machtvoll – Führung durch Haltung

Im Rahmen der Kooperation zwischen ULA und Leadership Insiders empfehlen wir Ihnen die Lektüre eines neuen, kompakten Beitrags  zum Thema “Führung durch Haltung”.

Leseprobe (Einleitende Absätze)

Zurzeit erleben wir insbesondere im Politischen eine Renaissance der Führung durch Dominanzverhalten. Dadurch geraten andere Formen der Führung leicht aus dem Blick. Grund genug, sich einem verborgenen Klassiker des Führens zuzuwenden, nämlich der aus einer Haltung der Bescheidenheit heraus. Philosophie für Managerinnen und Manager? Auch, aber Leadership Insiders hinterlegt diese mit interessanten empirischen Erkenntnissen. Ein vertiefender Blick lohnt sich.

Bescheidenheit – Verständnis und Missverständnisse

“I left one of my last companies because of my leader’s arrogance…he had all the answers to everything in his mind’s eye”  (Owens/Hekman 2012)

Die Bescheidenheit wird im Volksmund ambivalent aufgenommen. Zum einen gilt sie hier als eine „Zier“, also etwas, was einem gut steht – leider aber auch die eigenen Möglichkeiten behindert, denn „weiter kommt man ohne ihr“. Umgekehrt wird aber auch gesagt, dass „Eigenlob stinkt“, ein sich „Zuwichtignehmen“, ein Protzen oder schlichte Arroganz Dritten gemeinhin ziemlich auf die Nerven gehen und Zusammenarbeit, gar Verbundenheit, nicht gerade befördern.

Martin Seel, Professor für Philosophie an der Goethe Universität Frankfurt a.M., stellt in diesem Zusammenhang klar (2012, S. 134), dass Bescheidenheit aus der Einsicht erwächst, dass man selbst, wie alle anderen auch, stets nur über begrenzte Fähigkeiten verfügt. Daraus folge ausdrücklich nicht, sein Licht unter den Scheffel stellen zu müssen oder dass man „sich gar nicht erst zutraut, die anderen könnten einem etwas zutrauen“.

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