Derzeit bereitet die Europäische Vertretung der Führungskräfte „CEC European Managers“ mit einer breiten Kampagne in den sozialen Medien auf die Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai 2019 vor. Neben der Sensibilisierung für die Bedeutung dieser Wahlen für die Zukunft Europas hat die CEC auch Forderungen der Führungskräfte an das neue Europäische Parlament veröffentlicht.

Zu den wichtigsten Forderungen der CEC gehört die Annahme einer neuen Entschließung des Europäischen Parlaments zur Rolle und Bedeutung der Führungskräfte. In ihr sollen die neuen Herausforderungen durch Globalisierung und Digitalisierung hervorgehoben und Maßnahmen zur Unterstützung ihrer sich verändernden Rollen eingefordert werden. Die CEC fordert auch die weitere Anerkennung dieser spezifischen Gruppe im sozialen Dialog und in der Gesellschaft.

Des Weiteren setzt sich die europäische Führungskräftevertretung für die Entwicklung des Programms Erasmus+ hin zu einem europäischen Lern- und Mobilitätsprogramm, das auch Fach- und Führungskräften offen steht.

Aus Sicht der CEC sollte die EU weiterhin den grenzüberschreitenden Zugang zu sozialem Schutz fördern. Dazu gehören auch die gegenseitige Anerkennung von Hochschulabschlüssen und die Erleichterung des Zugangs zu den Arbeitsmärkten der EU-Mitgliedstaaten.

Ebenfalls erachtet die CEC einen europäischen Rahmen für psychosoziale Gesundheitsaspekte als notwendig. Denn mit zunehmendem Maß an beruflich veranlasstem Burnout und Stress soll durch Studien und Vergleiche das Bewusstsein für die mit der digitalen Arbeitsorganisation verbundenen psychosozialen Risiken geschärft werden.

Der CEC-Wahlaufruf ist online einsehbar auf www.cec-managers.org/european-elections-2019.