Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend lud das Helene Weber Kolleg engagierte Kommunalpolitikerinnen und politische Neueinsteigerinnen aus ganz Deutschland ein.

Nur wenige Kommunalpolitiker*innen haben eine eigene Webseite oder sind in den sozialen Medien aktiv – und das ist auch nachvollziehbar. Denn viele Mandatsträger*innen sind ehrenamtlich aktiv: mangelnde Zeit und/oder fehlendes technisches Know-how erschweren den Einstieg. Doch die Digitalisierung macht auch vor der Kommunalpolitik nicht halt. Webseiten und insbesondere soziale Netzwerke eröffnen Politiker*innen wie Aktivist*innen neue Wege, ihre Botschaften zu vermitteln und eine breite Wählerschaft zu erreichen.

Der Kongress am 28. September 2019 zeigte, wie Kommunalpolitik im digitalen Zeitalter partizipativ und bürgernah gestaltet werden kann, wie Kommunalpolitikerinnen die sozialen Medien erfolgreich für sich nutzen können, welche Perspektiven virtuell basiertes politisches Engagement bietet und auch wie mit feindseligen Kommentaren umgegangen werden kann.

Dabei waren die Speaker*innen Martin Fuchs, Politik- und Digitalberater, Johannah Illgner Gründerin sowie Inhaberin von Plan W, der Agentur für strategische Kommunikation, Sina Laubenstein von den Neuen deutschen Medienmacher*innen, Alexa Schaegner von politik-digital.de, Anna Schiff von der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW und Marlen Pankonin Mitglied aus dem Landesvorstand der SPD Baden-Württemberg.

Moderiert wurde der Campus von Stefanie Lohaus.

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