Seit rund einer Dekade wird in Deutschland über ein Paritätsgesetz für die Politik diskutiert: doch erst jetzt eröffnen die politischen und gesellschaftlichen Konstellationen die Chance, dies tatsächlich – und zwar sowohl auf Bundes- als auch Länderebene – anzugehen.

Hierfür braucht es eine starke Lobby. Viele Akteur*innen setzen sich derzeit dafür ein:

Wir als EAF Berlin setzen uns seit Langem für Parität – also die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in der Politik ein.

Im Brandenburger Landtag wird am 31. Januar über ein „inklusives Parité-Gesetz“ beraten. Dies beinhaltet die abwechselnde Besetzung der Parteien-Listenplätze mit Männern und Frauen. Begleitet wird dieser Vorstoß durch die zahlreichen Aktivitäten des frauenpolitischen Rats in Brandenburg.

Politiker*innen wie Annegret Kramp-Karrenbauer oder Thomas Oppermann äußern sich öffentlich zur Wahlrechtsreform und auch zivilgesellschaftliche Akteur*innen bringen sich ein: so hat der Deutsche Frauenrat Anfang 2019 die Kampagne #mehrfrauenindieparlamente gestartet und der deutsche Juristinnenbund veröffentlichte ein entsprechendes Forderungspapier .