Der Völklinger Kreis wählt neuen Vorstand. Matthias Weber neuer Vorstandsvorsitzender

„Vielfalt und wertschätzender Umgang aller Menschen in allen Berufsfeldern, in der LSBTI-Community und in unserer Gesellschaft sind unverhandelbare Grundsätze  für den Völklinger Kreis“ erklärte Matthias Weber, Vorsitzender des Vorstandes des Völklinger Kreis (Berufsverband schwuler Führungskräfte und Selbständiger, „VK“) nach  seiner Wahl auf der gestrigen Mitgliederversammlung des Verbands in Hamburg.  „Der VK setzt sich für ein vielfältiges, wertschätzendes Miteinander in der Berufswelt und der Gesellschaft ein – und dies in Deutschland und in Europa.  Nur wer sich diese gesellschaftlichen Grundlagen zu eigen macht, ist für die Zukunft gewappnet und schafft somit die nötigen Rahmenbedingungen für ein attraktives Arbeits- und Lebensumfeld. Die Mitglieder des VK übernehmen diese Verantwortung“, so der neue Vorsitzende, selbst Manager in einer deutschen Großbank und im VK verantwortlich für das Ressort Diversity.

Vor dem Hintergrund des in der vergangenen Woche im Bundestag eingebrachten Antrags der AfD zur Abschaffung der „Ehe für Alle“ betonte der im Amt bestätigte Politikvorstand Alf Spröde: „Wir erleben derzeit in Deutschland und Europa einen Rollback insbesondere auch bei den LSBTI-Rechten. Abgrenzung, Abschottung und Ausgrenzungen haben zunehmend Konjunktur. Angesichts dieser gesellschaftlich wachsenden Akzeptanz populistischer Tendenzen ist es angezeigt, ein klares Bekenntnis abzugeben. Für die Mitglieder des VK sind Rassismus, Homo- und Transphobie sowie jegliche Minderheiten diskriminierende Tendenzen mit den gelebten Werten und Überzeugungen unseres Berufsverbands nicht vereinbar.“

In Hamburg wählten die Mitglieder des Verbands für die kommenden zwei Jahre einen neuen Vorstand – mit Matthias Weber als neuem Vorsitzenden, seinen Stellvertretern Oliver Kühn und Alf Spröde sowie Michael Ahr, Sebastian Straub, Christoph te Heesen und Martin Theobald als weiteren Vorstandsmitgliedern.