Seit 100 Jahren können Frauen wählen und gewählt werden – ein Meilenstein in der Geschichte der Demokratie und Gleichberechtigung von Frauen in Deutschland. Einen Überblick über die verschiedenen Facetten der politischen Partizipation von Frauen geben seit September 2018 ausgewählte Themendossiers auf der Webseite www.100-jahre-frauenwahlrecht.de.

Lesen Sie in Hintergrundberichten, Interviews und Beispielen guter Praxis über Frauen als Wählerinnen, als Politikerinnen sowie über Vielfalt und Parität in der Politik. Den Auftakt der Serie macht das Dossier zum Thema “Aktives Frauenwahlrecht: Frauen als Wählerinnen”. Die Historikerin Kerstin Wolff vom Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel zeichnet nach, wie das Wahlrecht sich auf die weitere rechtliche Gleichstellung von Frauen und Männern auswirkte.

Die Journalistin Rebecca Beerheide untersucht das aktuelle Wahlverhalten und die Wahlpräferenzen von Frauen. Wählen sie anders als Männer? Beerheide zeigt anhand von aktuellen Ergebnissen der Wahlforschung auf, dass Frauen über die Zeit hinweg risikoärmer wählen und mit ihrer Wahlstimme kaum experimentieren. Frauen entscheiden sich häufig für Parteien der Mitte und weniger für Parteien an den Rändern des parteipolitischen Spektrums.

Vanessa Vu nimmt in ihrem Beitrag eine globale Perspektive ein: Sie fragt danach, wie Parlamente aussehen würden, wenn allein weibliche Wählerinnen ihre Stimme abgeben würden. Wäre die Welt eine andere? Mit Blick auf die USA wäre, nach ihren Erkenntnissen, die Antwort eindeutig: Ja.

Hier geht es zu den Themendossiers.

Die Jubiläumskampagne “100 Jahre Frauenwahlrecht” wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert, Projektträgerin ist die EAF Berlin.

Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie hier.