Sonderpreis der Jury für Marlies Krämer

Am heutigen Dienstag verleiht der Völklinger Kreis e. V., Berufsverband für schwule Führungskräfte und Selbständige, den Max-Spohr-Preis für Diversity Management an zwei Arbeitgeber.

Die Preisträger sind die Siemens AG und die Landeshauptstadt Hannover. Diese haben in der jeweiligen Kategorie die Jury aus Expertinnen und Experten überzeugt. Auch die zweitplatzierten Bewerbungen, von der thyssenkrupp AG und der Landeshauptstadt Düsseldorf, haben die Jury beeindruckt und für knappe Entscheidungen gesorgt.

Gemeinsam mit EY und BVG übergibt der Völklinger Kreis diese Auszeichnung heute ab 19 Uhr unter der Schirmherrschaft der Bundesjustizministerin Dr. Katarina Barley im Palais Kulturbrauerei, Berlin.

Die Präsidentin der Jury, Margarete Voll, wird den neu gestifteten Sonderpreis der Jury an Marlies Krämer verleihen – die Dame, die nicht mehr als „Kunde“ ihrer Bank angesprochen werden wollte.

Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok begrüßt die Auszeichnung: „Der Preis ist für uns eine Ehrung, vor allem aber ein Ansporn. Als zukunftsorientierte Metropole müssen Aspekte wie Vielfalt und Nachhaltigkeit selbstverständlicher Teil unserer wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Stadtentwicklung sein.“

Personal-, Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin Rita Maria Rzyski ergänzt „Die positiven Effekte eines ganzheitlichen Diversity-Managements sind belegt. Ein Arbeitsumfeld, in dem wertschätzend mit Vielfalt umgegangen wird, fördert nicht nur Arbeitszufriedenheit und Identifikation mit der Arbeitgeberin, sondern auch Kreativität und Innovation.“

Janina Kugel, Personalvorstand (CHRO) der Siemens AG kommentiert die Auszeichnung: „Ich freue mich sehr, dass unser Einsatz für Diversity mit dieser Auszeichnung gewürdigt wird. Wir wollen ein Umfeld schaffen, in dem jeder Mensch er/sie selbst sein kann. Es sind unsere Kolleginnen und Kollegen, die das möglich machen: So ist der Max-Spohr-Preis eine Auszeichnung für alle unsere über 370.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Diversity und Inklusion jeden Tag weltweit und Kultur-übergreifend gestalten. Diversity stärkt unsere Innovationskraft und den wirtschaftlichen Erfolg. Davon profitieren wir als Unternehmen – und viel wichtiger noch: unsere gesamte Gesellschaft profitiert davon.“

Matthias Weber, verantwortlicher Vorstand Diversity und Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands im VK, gratuliert den Preisträgerinnen und Preisträgern: “Die Bewerbungen zeigen jedes Jahr den Fortschritt des Diversity Managements. Unsere Preisträger sind Vorbilder und tragen die Idee des ganzheitlichen Diversity Managements in Wirtschaft und Verwaltung. Die Verantwortung als Arbeitgeber, aber auch das Eigeninteresse für Produktivität, Begeisterung  und Personalgewinnung haben diese Arbeitgeber erkannt und tragen diese Fackel weiter. Ich freue mich schon auf die noch besseren Bewerbungen in zwei Jahren.”